outdoorCHANNEL Logo
Kooperation

Leser testen den SHIMANO STEPS E8000

10 MOUNTAINBIKE-Leser haben einen Monat lang den SHIMANO STEPS E8000 getestet und ihre Erfahrungen mit dem E-MTB-Antrieb notiert. Hier sind ihre Testeindrücke.

„Ich dachte nur: Hoffentlich erkennt mich keiner. Ich mit einem E-Mountainbike! Ein bisschen peinlich war das schon.“ So ähnlich wie Markus Scheithauer ging’s wohl den meisten der 10 MOUNTAINBIKE-Leser, die den neuen SHIMANO STEPS E8000 einen Monat lang testen durften. Denn der Großteil der 10 Außerwählten war vor unserem Lesertest noch nie mit elektrischer Unterstützung beim Biken unterwegs gewesen.

Umso gespannter waren unsere Tester – sechs Männer und vier Frauen – als sie ihre E-MTBs mit dem neuen E8000-Antrieb dann bei ihrem Händler abholen durften. Verbaut war Shimanos neuer Motor an Fullys wie dem Stevens E-Whaka, Bulls eCore Di2 oder dem Drössiger XRA - aber auch an Hardtails wie dem Merida eBIG.TRAIL 900e, Superior eXP919, Rock Machine Blizz e70-27+ oder dem Müsing Savage E.

Shimano Steps E8000 Lesertest
Foto: Markus Scheithauer Attacke! MOUNTAINBIKE-Leser Markus Scheithauer auf Testfahrt mit dem E8000-Antrieb.

E8000-Motor: Stark und geräuscharm

Daheim angekommen, hieß es für unsere 10 Tester natürlich gleich: Rauf aufs Testbike und ab auf die Trails! Die Heimatreviere der Leser sind dabei über ganz Deutschland verteilt, vom bayerischen Voralpenland im Süden über die Eifel bis zum Deister im Norden ist alles dabei.

Eine der wichtigsten Fragen natürlich: Wie viel Power bringt der Motor? Vor allem die stärkste Unterstützungsstufe, der Boost-Modus, hat es unseren Testern angetan. „Ich war von der Kraft des Motors begeistert“, schwärmt Marc Kurtz von den 70 Nm Drehmoment des E8000-Antriebs, mit dem er selbst steile Strecken förmlich hochflog.

Den größten Teil ihrer Touren legten die 10 Tester allerdings nicht im Boost-, sondern im Eco- oder Trail-Modus zurück. Warum? „Damit habe ich die höchste Reichweite und trotzdem genug Unterstützung“, so die kurze und einleuchtende Begründung von David Burke.

Fast alle Tester bewerteten den E8000-Antrieb als geräuscharm. Das Fahrgefühl kam für etwa die Hälfte unserer Leser nah ans Biken ohne Motor heran. Einziger Kritikpunkt, der in Zusammenhang mit dem Motor öfter zu hören war: Das Abriegeln an der 25 km/h-Grenze. Dieses kam einigen unserer Tester zu abrupt, vor allem im starken Boost-Modus.

Shimano Steps E8000 Lesertest
Foto: Petra Obenland Auch Petra Obenland hatte sichtlich Spaß mit ihrem Testbike und dem E8000.

Akku: 500 Wh ermöglichen ausgedehnte Touren

Ein weiterer Punkt, den es für unsere Tester zu bewerten gab, war die Reichweite des Akkus. Die wiederum hängt neben anderen Faktoren auch stark von der Topografie des Geländes ab, in dem der E-MTB-Antrieb bewegt wird.

Unsere 10 Tester hatten auf ihren Touren mit dem SHIMANO STEPS E8000 eine abwechslungsreiche Mischung aus Flachstücken sowie Bergauf- und Bergab-Passagen zu absolvieren. Sie kamen im Schnitt auf etwa 500 Höhenmeter sowie 20 bis 40 Kilometer pro Tour. Distanzen, die mit dem voll geladenen 500-Wh-Akku am E8000 locker möglich sind.

Erst bei Tourenlängen jenseits der 60 Kilometer und Höhenmetern im vierstelligen Bereich stießen die E8000-Akkus an ihre Grenzen und die Leser hatten keinen 'Saft' mehr. „Die Reichweite des Shimano-Antriebs kann ich als super bezeichnen“, freut sich Tester Burke, dass auch längere Touren mit dem E8000 möglich sind.

Shimano Steps E8000 Lesertest
Foto: Marc Kurtz „Ich war von der Kraft des Motors begeistert“, so Lesertester Marc Kurtz.

Optik und Bedienbarkeit des SHIMANO STEPS E8000

Als gut integriert und dezent beschreiben unsere Lesertester den Mittelmotor des E8000. „Der fällt auf den ersten Blick gar nicht als Motor auf“, freut sich zum Beispiel Markus Scheithauer. Gleiches gilt für den Akku, vor allem in der integrierten Version wie beim Bulls eCore Di2.

Auch das E8000-Display am Cockpit bewerteten unser Tester durchweg mit gut oder sehr gut. Sowohl die Integration am Lenker als auch die Ablesbarkeit während der Fahrt und die farbliche Darstellung der Unterstützungsstufen gefielen unserem Testteam. „Es sind alle wichtigen Daten inklusive Trittfrequenz abrufbar - perfekt!“, so Petra Obenland.

Und wie sieht’s mit der Bedienbarkeit aus? Da setzt Shimano bei der Wahl der Unterstützungsstufen auf den Firebolt-Schalter, der von den elektronischen Di2-Schaltungen bekannt ist und wie ein Schalthebel fürs Kettenblatt auf der linken Cockpit-Seite montiert wird.

Bei einem der Tester hakelte der Firebolt-Shifter während des Testzeitraums, ansonsten lobten alle den Schalter als ergonomisch und intuitiv zu bedienen. „Meiner Meinung nach die beste Lösung am Markt“, ergänzt Marc Kurtz.

Shimano Steps E8000 Lesertest
Foto: David Burke Das Grinsen wollte bei David Burke gar nicht mehr aus dem Gesicht weichen.

Fazit: SHIMANO STEPS E8000 macht richtig Spaß

Unsere Leser kamen während des Testzeitraums zusammen auf über 3500 Kilometer und 33.000 Höhenmeter und hatten allesamt mächtig Spaß beim E-Mountainbiken. „Ein sehr starkes Antriebssystem“, fasst Sonja Faßbender ihre Eindrücke mit dem E8000 zusammen. Und Bianca Binder ergänzt: „Ich hätte das Bike am liebsten so wie es war behalten. Der Antrieb ist genial!“

Mehr Infos: www.shimano-steps.com