outdoorCHANNEL Logo

Die richtige Ernährung im Winter

Kalte Küche

Wer auch im Winter Form und Figur erhalten möchte, muss seine Ernährungsgewohnheiten umstellen – nur weniger zu essen ist nicht der richtige Weg.

Winterspeck! Nicht nur die einstige Leitfigur des deutschen Straßenradsports hatte damit zu kämpfen. Besser als überflüssige Pfunde im Frühjahr mühsam abzutrainieren ist es, das Hüftgold erst gar nicht aufzubauen. Denn die entstehen als Resultat einer simplen Gleichung: sinkender Trainingsumfang + steigende Kalorienzahl = geringere Fettstoffwechselkapazität des Körpers. In jeder Phase des Sportjahres – vor allem aber im Winter – sollten Biker die Ernährung auf das Training und den davon abhängigen Hormonhaushalt abstimmen. Diese drei Tipps helfen dabei.

1. Stoffwechsel-analyse
Jeder Organismus reagiert aufgrund seines individuellen Hormonhaushalts anders auf die Zufuhr bestimmter Nährstoffe. Eine Ernährungsanalyse (ab 70 Euro) mit langfristiger Abstimmung auf Ihre Stoffwechselanlage bringt Sie weiter – genau wie die Leistungs­dia­gnose beim Sportmediziner.

2. Weniger Kohlenhydrate, wertvolleres Fett
Üppige Mahlzeiten behindern häufig den Erfolg eines Fettstoffwechseltrainings und verhindern die schnelle Regeneration. Essen Sie im Winter anders als in der Wettkampfphase: Verlagern Sie den Schwerpunkt von der kohlenhydratreichen Aufbaunahrung (Pasta oder Reis) auf eiweißreiche Kost mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, etwa Lachs oder mageres Geflügel mit Olivenöl. Sie werden schneller satt und verbessern Ihre Regenerationsfähigkeit. Meiden Sie panierte Speisen, Pralinen und Fertiggerichte – die enthalten häufig viel leistungsminderndes Fett.

3. Geringe glykämische Last
Streichen Sie Nahrungsmittel mit hoher glykämischer Last von Ihrer Speisekarte. Empfehlenswert sind dagegen vollwertige Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoff- und Ballaststoffdichte: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Naturreis und Trockenfrüchte.


Mobile Ansicht | Webansicht