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Hope goes Enduro: Das neue HB 160

Hope, das bedeutet für viele Biker: Bremsen, Naben und eloxierte Anbauteile aus England. Nun haben die Briten mit dem HB 160 ihr erstes Enduro-Bike gebaut. Wir haben Infos, Bilder und erste Fahreindrücke.

Kurz & Knapp - Das Hope HB 160:

  • Federweg vorne/hinten: 160 mm
  • 27,5 Zoll Laufräder
  • Limitiert auf 500 Bikes / über 10 Händler in Deutschland bestellbar
  • Komplettbike für rund 9000 Euro
  • Carbonrahmen mit Aluminium-Hinterbau in England gefertigt

Hope HB 160: Technische Daten

Das neue Hope HB 160 steht auf Reifen im 27,5 Zoll-Format. Vorne und hinten stehen Enduro-Piloten 160 mm Federweg zu Verfügung. Der Hinterbau ist mit 130 mm recht schmal gehalten. Rahmengrößen von S-XL sind bestellbar.

Entwicklung von Bikern für Biker - Das Hope HB 160

Hope: Fortan steht die Marke für mehr als nur Bremsen oder Naben aus UK. Künftig werden auch Komplettbikes in Barnoldswick gebaut. Vor drei Jahren kam bei mehreren Mitarbeitern die Idee auf, ein Enduro-Bike zu entwickeln. Zum Anfang der Entwicklung steht noch ein 26-Zoll-Bike auf dem Plan, mit der Zeit werden 27,5 Zoll daraus.

Beim Baustoff ist man sich schnell einig: Das Rad soll aus Carbon gebaut werden. Der Hauptrahmen besteht aus verschiedenen Carbonfasern und die Kettenstreben sowie die Sattelstreben aus Alu. Allerdings nicht geschweißt, sondern geklebt – mehr Steifigkeit soll das Resultat sein. Die Hauptakteure des Projekts werden Guillaume Leon und Simon Sharp. Sharp verstarb im letzten Jahr - umso mehr wurde das Projekt anschließend firmenintern zu einer Herzensangelegenheit.

Die Ingenieure dürfen sich nach eigenen Angaben austoben. Details am Rahmen werden überarbeitet oder überdacht. Der Hinterbau wird auf 130 mm verschmälert. Dafür muss der Bereich zwischen Nabenflansch und Rahmen deutlich verschlankt werden. Ergebnis: Das Hinterrad kann nun für bessere Steifigkeitswerte zentrisch eingespeicht werden. Das Tretlager ist, wie die Steckachse am Hinterrad, eine Eigenkreation. Weitere Brillanz am Rahmen: Die Kettenführung muss eigens konzipiert werden, da für den gängigen ISCG05-Standard kein Platz mehr übrig ist.

Welche Bauteile kommen am HB 160 eigentlich aus dem eigenen Haus? Die Antwort: Laufräder, Kassette, Kurbel, Bremsen, Lager, Steckachse HR, Innenlager, Sattelklemme, Pedale, Vorbau, Lenker, Griffe und natürlich der Rahmen. Entstanden sein soll ein ausgewogenes Allround-Bike für Liebhaber und Tech-Freaks.

Hope HB 160: Nur 10 Händler in Deutschland

Für alle Interessenten des Hope HB 160 wird es nicht einfach das Bike zu ergattern. In Deutschland werden nur rund 10 Händler mit dem Vertrieb von Hope betraut. Dem Online-Verkauf sperrt sich Hope. Alternativ kann man auch bei Hope direkt das Bike bestellen. Allerdings werden nur 500 Bikes des HB 160 in England gefertigt - das Bike ist limitiert.

Erste Testeindrücke vom Hope HB 160

Foto: Rupert Fowler / Hope

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MOUNTAINBIKE-Testfahrer Thomas "der Professor" Schmitt durfte das Hope HB 160 bereits einem ersten Praxistest unterziehen. Sein Eindruck: "Das Bike ist von Bikern entwickelt worden, die Spaß am Bergabfahren haben. Nicht von EWS-Racern oder Zeitenjägern. Das merkt man an vielen tollen Details an diesem Liebhaberbike. Für Tech-Freaks ein Highlight. Das Bike fährt sich agil, ein echtes Spaßrad eben. Und: Es hat Reserven für grobes Geläuf."

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