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Test: 10 MTB-Knieschützer und 7 Protektor-Rucksäcke für Mountainbiker

Test: 10 Knieprotektoren und 7 Protektor-Rucksäcke

Weiche Schale, weicher Kern: Knieprotektoren aus Schaum schützen Trail-Liebhaber vor Verletzungen. MountainBIKE hat zehn Modelle sowie sieben Protektor-Rucksäcke geprüft. Vergleichbare Produkte im Test

Knie heilt nie! Das wissen nicht nur Mountainbike-Profis, die nach scheinbar harmlosen Sturzverletzungen oft monatelang das Renngeschehen als Zuschauer verfolgen müssen.

Auch der „normale“ Touren-Mountainbiker oder All-Mountain-Pilot – kurz jeder, der auf Trails „abfährt“ – kann und sollte die empfindlichen Kniegelenke mit Soft-Protektoren schützen.

Denn die weichen Überzieher bieten höchsten Schlagschutz, sind beim Pedalieren komfortabel zu tragen und bei Bedarf rasch an- und abgelegt. Bei einem Paargewicht von meist unter 500 Gramm liegen sie zudem nicht zu schwer im „Rucksack-Magen“ und können per einfacher Handwäsche gereinigt werden – mit schwerer, starrer Downhill-Panzerung haben diese Softies also quasi nichts gemein.

Zudem sind sie mit einem Durchschnittspreis von 82 Euro erschwinglich, einige „sehr gut“ getestete Modelle sind sogar schon für 55 Euro zu haben.

Wer es beim Mountainbiken so richtig ruppig mag und ohnehin mit MTB-Rucksack unterwegs ist, kann sein Sicherheits-Level zusätzlich steigern, indem er mit einem speziellen Protektor-Rucksack die Wirbelsäule vor gefährlichen Verletzungen bewahrt.

Die schützenden Lastesel wiegen mit einem Durchschnittsgewicht von etwa 1360 Gramm zwar rund 300 Gramm mehr als ein 20-Liter-Tourenrucksack, tragen sich aber meist ebenso komfortabel und lassen aufgrund flacher Abmessungen der Protektorelemente keinen Stauraum vermissen.

Nur die Preisfrage beantworten Protektor-Rucksäcke spürbar anders.
Mit einer Spanne von 99 bis 190 Euro toppen sie Touren-Modelle oft ums Doppelte. Doch gilt Omas Weisheit: Gesundheit ist unbezahlbar.

Hohe Anforderungen an die Knieprotektoren und Protektoren-Rucksäcke

Dass die Protektorelemente wirklich schützen, wird durch Normen und TÜV-Siegel sichergestellt und schlägt sich auch in den Restkraftwerten der MountainBIKE-Messungen nieder. Beide Produktgruppen erfüllen die Anforderungen des in Entsprechung zu den aktuell gültigen Normen durchgeführten MountainBIKE-Tests ohne Probleme.

Unterschiede sind allerdings klar erkennbar. Der VPD-2.0-Schaum beider Poc-Produkte setzt den Maßstab mit der besten Schlagabsorption, ist aber auch preislich „spitze“. Doch auch im Schlagtest schlechtere Modelle erfüllen die Level-1-Vorgaben der Tests.

Die Normen für Knie- und Rückenprotektoren



Dämpfungswerte sind allerdings nur ein Anhaltspunkt: Beim Kauf von Knieprotektoren sollten Sie sich Zeit nehmen, um die Passform zu testen. Kein Körperteil bewegt sich beim Biken mehr als der Bereich um Oberschenkel, Knie und Unterschenkel. Ein sicherer und bequemer Sitz ist hier besonders wichtig, denn ein verrutschter Protektor bietet keinen Schutz.

Die Wahl des passenden Rucksacks fällt hingegen leichter: Stauraum, Gewicht und Preis grenzen das Angebot deutlich ein.

Know-how: Knieprotektoren an- und ausziehen





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