Baiersbronner Trail- & Genusscamp 2018 - so schön war es!

Das Trail & Genusscamp Baiersbronn 2018 ist Geschichte - wir zeigen die tollsten Insights vom einzigartigem Wochenende im Traileldorado Baiersbronn!

Foto: Andreas Kern

Der Pudelstein im Tonbachtal ist ein magisches Relikt aus der Eiszeit. Der monströse Fels block aus Buntsandstein brach vor ungefähr- 12 000 Jahren aus der Karwand des Steinmüssekars heraus und surfte am Ende der Eiszeit auf der Gletscherzunge bis auf eine Wiese. Hier liegt er seither
und inspiriert zu vielerlei Sagen und Mythen.

Foto: Andreas Kern
Gut beschildert: In Baiersbronn findet man die Trailperlen ganz leicht.

Das bietet derzeit über 400 bestens beschilderte Bike-Kilometer und elf Tourenvorschläge mit bis zu 33 Prozent Singletrail-Anteil. Tendenz: länger und schmäler! Und natürlich alles hundert Prozent legal. Das Baiersbronner Wegenetz ist heute ein Leuchtturmprojekt für ganz BaWü. Und so schielt der Südwesten auf die 15 000-SeelenGemeinde in der Nähe von Freudenstadt.

Wer gut kurbelt, soll aber auch mindestens so gut essen! Und wo bitte kann man die vom Singletrailsurfen restlos leeren Energietanks stilreiner befüllen als in Deutschlands Feinschmeckergemeinde Nummer eins? Schließlich funkelt der Baiersbronner Gourmethimmel mit acht Michelin-Sternen – verteilt auf die drei Restaurants Schwarzwaldstube, Schlossberg und Bareiss – besonders hell

Foto: Andreas Kern
Unterwegs gibt’s in der Pudelsteinhütte Maultaschen als Mittagsvesper.

Apropos Bareiss: Die 40 Teilnehmer bei der zweiten Auflage des Baiersbronner Trail- und Genusscamps dinierten zwar nicht bei Dreisternekoch Claus-Peter Lumpp im Restaurant Bareiss, aber im nagelneuen bareissschen Forellenhof Buhlbach. Am dritten von drei Feinschmeckerabenden kredenzte das Bareiss-Team den hungrigen Zweiradhelden zur Vorspeise: warm geräucherte Lachsforelle mit Rote-Bete-Apfel-Salat und Walnussmayonnaise. Und zum Hauptgang: Buhlbacher Fischeintopf mit Forellenklößchen und Maultaschen von Süßwasserfischen. Donnerstags schon gab es am Begrüßungsabend in der Bikers-Welcome-Lounge an der Tanne Tonbach erste Leckereien, freitags im Panoramastüble Schwarzenberg einen Barbecue-Abend.

Selbstverständlich wurden Kalorien nicht nur gebunkert, sondern auf zwei Tages- und einer Halbtagestour auch verbrannt. Die Gäste kamen aus ganz Deutschland. Und ganz aus der Nähe. Wie Florian Siegle aus Stuttgart: „Warum soll ich vier Stunden in die Alpen fahren, wenn das Paradies gleich ums Eck liegt?“ Das Trail- und Genussparadies.